Jeet Kune Do

September 28th, 2010

Realistische Selbstverteidigung

Übergriffe auf Passanten, Fahrgäste in der U-Bahn oder Autofahrer bei der Parkplatzsuche: Die in den aktuellen Medien aufgeführte Liste von Opfern willkürlicher Gewalttaten wird zusehens länger. Dementsprechend groß ist das allgemeine Bedürfnis nach Sicherheit und persönlicher Unversehrtheit. Bei vielen Menschen aller Altersklassen kommt die Frage auf, wie man sich am besten verhalten soll, wenn man Opfer oder Zeuge einer Gewalttat wird. Zwar ist es allgemein bekannt, dass man nach Möglichkeit stets zuerst die Polizei anrufen sollte. Aber was kann man tun, falls diese Option gerade nicht zur Verfügung steht und auch keine Flucht möglich ist?
Viele Anbieter unterschiedlicher Kampfkünste und -sportarten versprechen eine schnelle Lösung. Bedauerlicherweise handelt es sich bei diesen Kursangeboten meistens um kostenintensive Angebote, die Inhalte vermitteln, die zur Abwehr einer akuten Bedrohung kaum geeignet sind. Traditionelle Formen, akrobatische Techniken und ein sportlich faires Reglement haben sicherlich ihren Wert, taugen aber nicht dazu, sich und andere bei einem gewalttätigen Übergriff effektiv zu verteidigen. Wer hier nach einem wirksamen Mittel zur Verteidigung sucht, sollte auf folgende Dinge achten:
- Sind die Techniken leicht erlernbar?
- Handelt es sich um Manöver, die für jeden durchführbar sind?
- Ist die Zielsetzung nicht sport-, sondern praxisorientiert?
- Werden psychologische und juristische Aspekte abgehandelt?

Jeet Kune Do

: einfach, nicht-klassisch, direkt
Diese von dem Kampfkünstler und Schauspieler Bruce Lee in den frühen 70ern entwickelte Kampfform verbindet Elemente und Techniken aus den Bereichen Boxen, Kung Fu, Ringen und Fechten. Ziel ist nicht der Sieg bei einem sportlichen Wettkampf, sondern die Abwehr eines kriminellen Angriffs. Nur die einfachsten und effektivsten Techniken wurden zu einem logischen und leicht erlernbaren System verbunden, das sich aufgrund seiner Struktur und Zielsetzung ideal zur Selbstverteidigung eignet. Dazu werden Themen wie Vermeidung, Deeskalation und juristische Grundlagen vermittelt. Neben diesen Vorzügen macht das Training viel Spaß und bietet ein umfassendes Work-out, welches schon nach kurzer Zeit die persönliche Fitness erheblich steigert.
Wer an schnörkelloser, effizienter Selbstverteidigung interessiert ist, sollte seine Zeit nicht bei einem Kampfsport oder einer Kampfkunst vergolden. Jeet Kune Do bietet praktische Antworten für realistische Anforderungen. Prüfen Sie einfach im Internet, ob nicht auch bei Ihnen in der Umgebung Kurse in dieser einzigartigen Selbstverteidigungsart angeboten werden.

Wing Chun

August 2nd, 2010

WING CHUN – effektive Selbstverteidigung
Wing Chun ist ein südchinesisches Kampfkunstsystem, der sich aus dem Shaolin Kung-Fu entwickelt hat und bei dem sich alles um Effizienz und Optimierung der Bewegungen dreht. Mit dem Ziel, den Gegner innerhalb von kürzester Zeit schach-matt zu setzen, bildet Wing Chun die effektivste Selbstverteidigung der Welt. Doch verabschieden Sie sich von dem Gedanken kämpfen lernen zu wollen – Gewalt ist unerwünscht!
Der Lehrer lehrte dem Schüler mündlich die Techniken, schriftliche Unterlagen gibt es keine. Deshalb beruht der Ursprung auf geschichtlich nachweisbaren Personen und Ereignissen, vermischt mit traditionellen Überlieferungen. Eine Überlieferung besagt, das die Nonne Ng Mai ihrer körperlich unterlegenen Schülerin Yim Wing Chun diese Techniken lehrte, damit diese sich gegen einen Schläger zur Wehr setzen konnte. Eine andere berichtet davon, dass sich gute Kämpfer des Kaiserreiches in einem Kloster in der Halle des “schönen Frühlings” trafen und dort diesen Kampfstil entwickelten. Sicher ist nur das Wing Chun aus der Zeit der Qing-Dynastie stammt, somit ist sie eine von vielen Kung-Fu-Stilen der jüngeren Zeit. Leung Jan, der “König des Kung-Fu”, war einer der Schüler dieser Kampfkunst. Ein Großmeister und Vertreter der Neuzeit ist Yip Mang, bei dem Bruce Lee in die Schule ging.
Wing Chun beruht nicht auf reiner Muskelkraft, sondern aus einer Mischung aus Gewichtsverlagerung (Schritttechnik), spontaner Gelenksbewegung (Peitschenkraft genannt) und einem kleinen Anteil Muskelkraft. Durch das Winkel- und Drehprinzip verwenden Sie die Kraft des Gegners gegen ihn.
Das Erlernen dieses Kampfkunstsystems beginnt sehr weich. Durch grundlegende Armübungen für sich oder in Kombination bekommen Sie ein Gespür für Spannung und Entspannung. In der nächsten Ebene vervollkommnen Sie das Zusammenspiel von Armen, Beinen und Schritttechniken. “Stoßende Finger” steht für die Kunst aus einer ungünstigen Kampfsituation in eine günstige zu gelangen. Jetzt sind Ihre visuellen Fähigkeiten an der Reihe. Trainieren Sie diese mit Hilfe der Holzpuppe. In dem nun härteren Bereich angelangt, kommt der Schlagstock ins Spiel. Sie härten damit nicht nur Ihre Faustschläge, Sie stabilisieren auch Ihre Hüfte. Auch wenn viele der Übungen des Wing Chun sehr leicht aussehen, müssen Sie eine Menge Engagement und Zeit investieren um die Techniken wirklich zu beherrschen. Die absolute Krönung Ihrer Lehre bildet das Erlernen der Kampfkunst mit den Doppelkurzschwertern bzw. dem Schmetterlingsmesser.
Doch was nützt Ihnen die beste Kampftechnik, wenn Sie Panik haben sich dem Gegner zu stellen! Erlernen Sie die Grundlagen des Nahkampfes mit den “klebenden Fingern” – dem Chi Sao. Erspüren Sie durch Ihre eigene innere Ruhe die Kraft des Trainingspartners. Bekommen Sie ein körperliches Gefühl für die Schwachstellen im Kraftflusses Ihres Gegenübers um ihn zu destabilisieren. Entwickeln Sie Ihr körperliches und mentales Potential damit Sie sich im Stressfall auf Ihre natürlichen und spontanen Reaktionen verlassen können.
Mit Wing Chun trainieren Sie nicht nur Ihren Körper, Geist und Seele werden gleichfalls gefordert. Schon nach den ersten Stunden werden Sie Veränderungen an sich wahrnehmen: Der gesamte Gelenk- und Bewegungsapparat wird gefordert, Sie spüren eine ausbalanciertere Muskulatur. Legen Sie den Stress des Alltags ab und genießen einfach diese körperliche und geistige Gelassenheit mit sich selbst entsprechend dem Taoismus. Gemäß chinesischer Tradition, erfordert auch dieser Kampfsport einen respektvollen und partnerschaftlichen Umgang miteinander.
Kinder lernen wie Sie mit bereits mit einfachsten Mitteln wie Gestik, Mimik und Stimme Raufbolde und andere unangenehme Personen verjagen können. Nach einer schweren Operation oder Krankheit kann mit Wing Chun der Körper wieder neue Energie aufbauen. Selbst Senioren entwickeln ein neues Lebensgefühl. Somit ist diese Art der Verteidigungsstrategie nicht nur für Frauen geeignet.
Nutzen Sie nicht nur Ihre visuellen, sondern auch Ihre taktilen Fähigkeiten um im Alltag zu bestehen! n.

Taekwondo

November 1st, 2009

Taekwondo

Wer Sport treibt, bleibt länger fit und gesund, doch Sport vermag noch viel mehr. Er setzt Endorphine frei, macht glücklich und hält jung. Sport ist nicht Mord, Sport ist gut für Körper, Geist und Seele. Ganz gleich, für welche Sportart sich eine Person entscheidet, Sport soll Spaß machen.

Anders verhält es sich mit den Kampfsportarten, dort steht nicht nur der Spaßfaktor im Vordergrund, auch nicht die körperliche Fitness, welche es zu verbessern gilt. Vielmehr sind die Kampfsportarten ein ganzheitliches Körpertraining. Alle Muskeln werden gefordert, Ausdauer, Konzentration und Körperbeherrschung geschult. Karate, Aikido, Thaiboxen aber auch Taekwondo gehören zu den beliebtesten fernöstlichen Kampfsportarten. Wobei sich letztere Sportart vor allem in den vergangenen Jahren richtig durchgesetzt hat.

Was ist Taekwondo?
Es ist ein Kampfsport aus Korea, die im Gegensatz zu Karate wesentlich anspruchsvoller ist. So stehen in der Kampfsportart Taekwondo mehr Schnelligkeit und Reaktionsvermögen im Vordergrund, ebenso wird sehr viel Wert auf eine perfekte Fußtechnik gelegt. Diese Kampfsportart kann in verschiedenen Disziplinen belegt werden: Freikampf, Wettkampf, Formenlauf, Einschrittkampf und Bruchtest gehören zu den gängigsten Begriffen in Verbindung mit diesem koreanischen Kampfsport.

Taekwondo als Selbstverteidigung?
Es ist in Deutschland verboten, Griffe und Tricks aus Kampfsportarten als körperliche Waffe gegen potenzielle Angreifer einzusetzen. Dennoch vermittelt das Erlernen einer Kampfsportart das Gefühl allgemeiner Sicherheit und potenziert das Selbstvertrauen. Bereits Grundschüler können diesen Kampfsport erlernen. Auch viele ältere Menschen und Frauen melden sich zu Taekwondo-Kursen an. Es gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit. All jene Menschen, die sich der koreanischen Kampfsportart Taekwondo verschrieben haben, ziehen aus deren Techniken einen hohen Nutzen. Sie sind wendiger, gelenkiger, reaktionsschneller und dementsprechend überlegener. So handeln sie im Falle eines Überfalls auf die eigene Person wesentlich bewusster und fühlen sich somit keinesfalls mehr hilflos ausgeliefert. Der Kampfsport aus dem fernöstlichen Korea ist ein ganzheitliches Körpertraining, schult die Motorik ebenso wie das Reaktionsvermögen.

Thaiboxen

Oktober 28th, 2009

Thaiboxen

Die Kampfkunst Thaiboxen, auch “Muay Thai” genannt, ist die Nationalsportart von Thailand. Wie lange diese Sportart bereits existiert, kann nicht genau bestimmt werden, da bei einem Krieg im Jahre 1767 die meisten Aufzeichnungen über diese Kunst vernichtet wurden. Laut einigen Quellen geht die Geschichte des Thaiboxens jedoch bis auf das Jahr 1560 zurück. Sicher kann über diese Kampfkunst gesagt werden, dass sie sich aus den Kriegskünsten thailändischer Soldaten entwickelt hat.
Die Bedeutung von Thaiboxen nahm nach dem zweiten Weltkrieg zu, da hier feste Regeln für diese Sportart eingeführt wurden. Im Jahr 1995 wurde der World Muay Thai Council WMC gegründet, dem alle Thaibox-Verbände auf der ganzen Welt unterstehen. Am 26. Juni des gleichen Jahres wurde der erste offizielle Titelkampf ausgetragen. Der traditionelle Stil vom Thaiboxen gerät immer mehr in den Hintergrund, da die entsprechenden Schulen ihre Kämpfer so ausbilden, dass sie vor allem im Ring gewinnen können.

Thaiboxen Technik

Die bekannteste Technik, die beim Thaiboxen zum Einsatz kommt, ist der Kick mit dem (blanken) Schienbein. Dieser Kick wird in der Regel auf den Oberschenkel oder den Rippenbereich des Gegners gezielt. Weitere auffällige Merkmale des Thaiboxens sind die Knietechniken, der Ellenbogen sowie das Clinchen (Umklammern des Gegners, um ihn beispielsweise mit Kniestößen zu treffen oder ihn zu Boden zu werfen). Manchmal sind auch Knietritte zum Kopf erlaubt, dies ist jedoch abhängig von der Profistufe sowie vom Reglement. Hierfür muss der Kopf des Gegners zum Boden hin gezogen werden. In anderen Reglements kann dagegen das Fangen und Halten des gegnerischen Beines zugelassen sein. Thaiboxen gilt weltweit als eine der gefährlichsten Sportarten, da durch die Knie- und Ellenbogentechniken ein sehr hohes Verletzungsrisiko besteht. Andere asiatische Kampfkünste hatten keinen allzu großen Einfluss auf das Thaiboxen, da die Kampfkunst bereits sehr ausgereift war und somit keine fremden Techniken hinzugefügt werden wollten. Der einzige Thaibox-Verband, welcher von der European Muay-Thai Association anerkannt wird, ist der Muay-Thai Bund Deutschland e.V.MTBD in Stuttgart, welcher 1984 gegründet wurde.

Aikido

September 4th, 2009

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Morihei Ueshiba Aikido als Synthese verschiedener Budo-Formen. Vor allem aber ist Aikido eine Weiterentwicklung des Daito ryu aikijutsu.
Aikido wurde 1951 von Meister Mochizuki Minoru zum ersten Mal in Europa, nämlich Frankreich, vorgestellt.
Von Marseille aus begann Meister Tadashi Abe 1952 dann Aikido in Europa zu verbreiten.
Der Name Aikido setzt sich aus folgenden Silben zusammen: Ai = Harmonie, Ki = Energie und Do = Weg. Beim Aikido nutzt man keinerlei Gegenaggressionen, sondern versucht die Aggression des Angreifers zu nutzen, um eine entscheidende Abwehr entgegenbringen zu können. Dafür nutzt man die Kraft des Angreifenden und nimmt dessen Schwung für eine Gegenreaktion. Das geschieht ausschließlich durch Hebel- und Wurfgriffe. So kann die Kraft des Gegners optimal benutzt werden, um den Angriff abzuwehren.

Die Technik des Aikido ist dabei so ausgelegt, dass keine große Kraft erforderlich ist, dafür aber umso mehr Genauigkeit und Geschick benötigt wird. Dabei wird die Energie des Angriffs so umgelenkt, dass sie ihr Ziel erst gar nicht erreicht. Häufig wird diese Energie dann in eine Gegen-, bzw. Abwehrreaktion umgeleitet. Aikido kann von jedem erlernt und ausgeübt werden. Dabei ist es egal, welches Geschlecht und welches Alter man hat.

Aikido ist aber nicht nur Selbstverteidigung und Sport, sondern eine ganz individuelle und eigene Lebensführung. Die Silben AI, KI und DO beschreiben diesen Lebensstil. Frei übersetzt bedeuten sie “der Weg des harmonisierenden Geistes oder der Seele”. AI steht dabei für die Liebe zu den Menschen und zur Natur. Außerdem wird hier die Verbundenheit zum Leben beschritten. KI bedeutet die Seelen-Körper-Harmonie. Ein gesundes Körpergefühl und dazu ein lebendiger Geist sind hier die Voraussetzung. DO ist damit der Weg all diese Philosophien und Techniken zu erlernen – durch beständiges und ausdauerndes Training. Anschließend soll der Mensch in der Lage sein, all diese Begriffe und Kenntnisse auf das eigene Leben anzuwenden.

Karate Weg der leeren Hand.

August 15th, 2009

Karate, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Weg der leeren Hand“ ist eine Kampfkunst, dessen Geschichte sich bis ins 19. Jahrhundert nach Okinawa zurückverfolgen lässt. Die dortigen Einheimischen vermischten okinawische Traditionen mit japanischen und chinesischen Traditionen.
Karate ist noch heute äußert beliebt und wird vielerorts aktiv betrieben.

Karate ist eine waffenlose Technik und verbindet in seinen Grundelementen vor allem Tritt-, Bein- und Schlagtechniken. Auch Hebel- und Wurftechniken gehören zum Repertoire eines ausgebildeten Karateka. Karate-Meister besitzen darüber hinaus Kenntnisse über Würgegriffe und Nervenpunkttechniken. Karate ist eine Kampfsportart, bei der ein hoher Wert auf körperliche Techniken gelegt wird. Dabei wird die Abhärtung der Gliedmaßen eindrucksvoll durch das Zerschlagen von Steinen oder Holz trainiert.

Karate gilt heutzutage weniger als

Kampfkunst

sondern vielmehr als Sportart, wodurch Wettkämpfen besonders große Bedeutung zukommt. Kritiker bemängeln diese Entwicklung jedoch, da dadurch die Selbstverteidigungsaspekte des Karate vernachlässigt werden würden. In Wettkämpfen dürfen nur jene Techniken verwandt werden, die leicht zu kontrollieren seien, also eher uneffektive, die beim richtigen Kampf, im Falle der Selbstverteidigung, von geringerem Nutzen sind.

Karate teilt sich in die große Stilrichtungen auf, dazu zählen: Gojuryu, Shotokan, Shitoryu und Wadoryu.
Die Hauptziele im

Karate

sind Training des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung. Dies wird auch durch den Leitspruch der Japan Karate Association JKA dargelegt:
„Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden.“
Jürgen Seydel gründete den ersten Karatevereins Deutschland im Jahr 1957 mit dem Namen „Budokan Bad Homburg“ in Bad Homburg vor der Höhe. Dort trainierte sogar Elvis Presley während seiner Armeezeit in Deutschland.
Hideo Ochi sorgte für die größte Ausbreitung des Karate in Deutschland in den 70er, 80er, und 90er Jahren und zwar in seiner Tätigkeit als Bundestrainer des DKB (Deutscher Karatebund) und der Nachfolgeorganisation DKV (Deutscher Karateverband), bei dem es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Stilrichtungen handelt.

Kampfsport und Kampfkunst.

August 7th, 2009

Kampfsport.

In Fachkreisen wird meistens eine genauere Differenzierung zwischen

Kampfsport

und

Kampfkunst

verwendet. Im Kampfsport steht demnach der reglementierte sportliche Wettkampf im Vordergrund, bei dem es darum geht, im Rahmen der Regeln zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner. In den meisten Kampfsportarten werden keine Waffen verwendet, und wenn doch, dann nur Sportwaffen, die die Verletzungsgefahr verringern. Wettbewerbe im Kampfsport sind in der Regel Zweikämpfe, jedoch sind auch andere Wettbewerbsformen möglich.
Eine Kampfkunst hingegen befasst sich in der Regel mit Selbstverteidigung und dem Verhalten in echten, unreglementierten Gefahren- oder Konfliktsituationen. Daher enthält jede Kampfkunst Kampftechniken, die zum Ziel haben, einen Gegner zu besiegen, häufig auch unter der Verwendung von Waffen. Darüber hinaus gehören zu einer Kampfkunst häufig andere Aspekte, wie beispielsweise die Vermeidung von Konflikten im Vorfeld, die generelle Erhöhung der Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder Selbstdisziplin. Manche Kampfkunstsysteme, vor allem aus dem asiatischen Umfeld, sehen sich als vollständiges System der Lebensgestaltung oder Vervollkommnung mit entsprechendem philosophischem oder religiösem Unterbau, wie beispielsweise das japanische Budo. Vor allem heutzutage treten dabei die eigentlichen Kampftechniken bisweilen sogar in den Hintergrund oder werden nur als Weg zum eigentlichen Ziel verstanden. Quelle:– Kampfsport. de.wikipedia.org